Veranstaltungsbranche fordert Politik zum Handeln auf
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Auch nach zahlreichen Protestaktionen fühlt sich die sächsische Veranstaltungsbranche noch immer von der Politik im Stich gelassen. Das wurde bei einem Treffen von Firmenvertretern mit Sozialministerin Petra Köpping im Chemnitzer Rathaus deutlich. Kritik gab es unter anderem dafür, dass die von der Regierung zugesagten Zuschüsse nicht für Personalkosten verwendet werden dürfen.
Die Politik müsse entscheiden, was ihr wichtig ist, sagte Mike Schorler vom Veranstalter „In Move“. Allein sein Unternehmen habe in der Corona-Krise einen Umsatzeinbruch von 7,5 Millionen Euro hinnehmen müssen. Ohne finanzielle Hilfe gebe es die Branche bald nicht mehr.