Urteilsspruch im Kitaplatz-Prozess vertagt
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Im Prozess um einen fehlenden Kitaplatzes ist das Urteil am Leipziger Landgericht vertagt worden. Die Stadt und ein Leipziger Elternpaar konnten sich in einer mündlichen Verhandlung am Vormittag nicht einigen, so die zuständige Rechtsanwaltskanzlei. Das Urteil wird jetzt für Anfang Januar erwartet. Im dem Fall geht es um die Klage einer Architektin. Die Frau fordert von der Stadt rund 2.500 Euro Schadensersatz. Da sie für ihr Kind, trotz geltenden Rechtsanspruch, keinen Kitaplatz bekam, konnte sie nach einjähriger Elternzeit ihre Arbeit nicht rechtzeitig wiederaufnehmen. Die Summe entspricht ihrem Verdienstausfall während der Zeit ohne Kitaplatz.