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Unterrichtsausfall in Sachsen auf neuem Höchswert

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Durch den Lehrermangel sind in Sachsen im vergangenen Schuljahr rund 1,6 Millionen Unterrichtsstunden komplett ausgefallen - so viele wie noch nie zuvor. Das geht aus einer Übersicht hervor, die das Kultusministerium veröffentlicht hat.

Besonders betroffen sind demnach Förder- und Oberschulen. Das Ministerium nennt es planmäßigen Unterrichtsausfall, wenn Lehrer fehlen. Dazu kommen ein ungewöhnlich hoher Krankenstand und Ausfallstunden aufgrund von Weiterbildung und Konferenzen.

„Wir haben genügend Stellen, aber es fehlt an grundständig ausgebildeten Bewerbern auf dem Markt“, sagte ein Sprecher des Kultusministeriums in Dresden am Dienstag. Demnach konnten 1220 Vollzeitstellen nicht besetzt werden, „sonst wäre der Unterricht vollständig abgedeckt worden“.

Die Bildungsgewerkschaft GEW sprach von einem erneuten Alarmsignal.