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Union Werkzeugmaschinen soll geschlossen werden

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Der Chemnitzer Werkzeugmaschinenbauer Union steht vor dem Aus. Laut Betriebsrat will die Muttergesellschaft den Betrieb Ende des Jahres schließen - das wurde am Freitag überraschend bekanntgegeben. 100 Arbeitsplätze sind damit bedroht. Medienberichten zufolge soll die Produktion an andere Standorte verlagert werden.

Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig, zeigt sich betroffen von der Nachricht, dass die Herkules Gruppe als Eigentümer der Union Werkzeugmaschinen GmbH ihren Produktionsstandort in Chemnitz still legen will. „Es ist kein guter Tag für Chemnitz, wenn absehbar ist, dass damit 160 Jahre Werkzeugmaschinenbau der Union hier am Standort zu Ende gehen.“

OB Ludwig bietet die Unterstützung der Stadt und der Chemnitzer Wirtschaftsförderung an: „Ich möchte dem Betriebsrat und der Belegschaft anbieten, bei der Suche nach neuen Arbeitsplätzen in Chemnitz zu unterstützen. Mir ist wichtig, dass die Zeit der Ungewissheit für die Mitarbeiter so kurz wie irgend möglich ist und sie möglichst in Chemnitz weiter ihre Arbeit und ihren Lebensmittelpunkt haben können.“ OB Ludwig kündigte an, sich zudem noch einmal an die Geschäftsführung der Herkules Gruppe zu wenden.