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Uni rüstet sich gegen Grippewelle

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Die Chemnitzer Uni sagt den Grippe­viren den Kampf an. Wissen­schaftler der TU haben dazu gemeinsam mit russi­schen Forschern neuar­tige Luftrei­niger entwi­ckelt. Die Geräte saugen Krank­heits­er­reger und Schad­stoffe in den Hörsälen auf und zerstören sie. Massen­an­ste­ckungen in der Grippe­zeit sollen so verhin­dert werden. Auch die Erreger der gefähr­li­chen Schwei­ne­grippe können so aus der Uni verbannt werden. Dank neuester Erkennt­nisse aus der Weltraum- und Nanotechnik können die Geräte bis zu 100.000 Kubik­meter Luft pro Stunde reinigen. Ausschlag­ge­bend für den hohen Wirkungs­grad der Geräte ist ihre große Oberfläche - drei Fußball­felder mißt die Reini­gungs­fläche beispiels­weise in Geräten mit einer Durch­strö­mung von 750 Kubik­me­tern in einer Stunde, würde man die photo­ka­ta­ly­tisch reini­genden Nanopar­tikel flächen­mäßig neben­ein­ander ausbreiten. Entwickler Prof. Dr. Reinhard Latza hofft, daß sich das System künftig in allen Berei­chen des öffent­li­chen Lebens durch­setzt. Er stellte die Luftrei­niger heute gemeinsam mit TU-Kanzler Eberhard Alles und Rektor Klaus-Jürgen Matthes vor. Erste Inter­es­senten für die neue Technik gibt es bereits.

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Prof. Dr. Reinhard Latza hören