Görlitzer Theater will Namensrechte verkaufen - das könnte Schule machen
Literaturpreisträger soll Mammon weichen. Das Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz/Zittau will sich von seinem Namenspatron trennen und die Namensrechte meistbietend an Sponsoren verkaufen. Damit soll Geld in die Kasse des finanziell klammen Hauses kommen. Intendant Daniel Morgenroth kann sich einen mittleren fünfstelligen Betrag für den Verkauf vorstellen – zunächst begrenzt auf eine Spielzeit.
Diese Idee könnte auch an anderen Theatern Schule machen, sagte er uns. Im Sport gebe es dieses Sponsoring häufig, aber in der Kultur noch nicht. „Werbung mitten in der Stadt mit prächtigen Immobilien. Da der eigene Name dran. Das ist doch was für Unternehmen.“ Am Programm werde sich natürlich nichts ändern, egal ob Coca Cola oder Red Bull dran stehe, beruhigte der Intendant.