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Unfallflucht mit 2,48 Promille

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Da hat ein Autofahrer den Frühschoppen wohl etwas zu ausgiebig genossen...
Es ist Sonntagnachmittag. Ein herrlicher Wintertag. Stahlblauer Himmel. Sonne. Gegen 14 Uhr bremst ein 44-jähriger VW-Fahrer auf der Stollberger Straße seinen Wagen an einer rot leuchtenden Ampel. Plötzlich ein fürchterlicher Rumms. Der Volkswagen wird nach vorne geschleudert. Blech knirscht. Plastik splittert. Im Rückspiegel sieht der Mann einen Ford, der ins Heck seines Autos gekracht ist. Die beiden Männer steigen aus, unterhalten sich: Mensch, hast Du keine Augen im Kopp?

Nach dem Gespräche kommt die Flucht

Doch die Augen sprechen eine eigene Sprache... Der 44-Jährige bemerkt sofort, dass sein Gegenüber nicht nüchtern ist. Das Gespräch dauert auch nicht lange, denn der Unfallverursacher setzt sich einfach wieder in sein Auto und fährt davon.
Schnell greift der VW-Fahrer zum Handy, tippt die 110 und alarmiert Polizisten. Die Beamten erwischen den 55-Jährigen wenig später und stellen fest, dass er 2,48 Promille Alkohol intus hat. Für den deutschen Staatsangehörigen folgten die Sicherstellung seines Führerscheins sowie Anzeigen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Da ist der Sachschaden von rund 2.000 Euro das geringste Übel.