Hubschrauberpilot bei Suche nach vermisstem Kind geblendet
Die Suche nach einem vermissten Kind musste am Montag in Flöha unterbrochen werden. Unbekannte hatten die großangelegte Suchaktion am Abend gestört. Die Besatzung des Polizeihubschraubers, der bei der Suche half, war mit einen Laserpointer geblendet worden. Der Pilot drehte daraufhin ab.
Glückliches Ende der Suche
Ungeachtet dessen konnte der vermisste Junge kurz darauf gefunden werden. Der Elfjährige aus Flöha, der in Chemnitz zur Schule geht, war dort gestern nicht erschienen und auch bis zum Abend nicht nach Hause zurückgeklehrt. Bekannte der Familie fanden ihn gegen 22:15 Uhr an der Promenadenstraße. Das Kind hatte sich offenbar den ganzen Tag an einem Denkmal am Schloßteich versteckt.
Polizeipräsident verurteilt Angriff
Der Chemnitzer Polizeipräsident Carsten Kaempf bezeichnete den Laserangriff auf die Hubschrauberbesatzung als niederträchtig und in höchstem Maße lebensgefährlich und verachtenswert. Die Blendung eines Hubschrauberpiloten gefährde nicht nur as Leben der Piloten sondern auch das der Menschen am Boden, ergänzt der Präsident der sächsischen Bereitschaftspolizei, Peter Langer.
Der Täter konnte am Abend zwar nicht mehr gefasst werden, die Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr laufen aber weiter.