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Umweltminister Günther will Geld vom Bund für Radon-Vorsorge

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Der Bund sollte sich an den Kosten beteiligen, die für die Radon-Vorsorge in Gebäuden anfallen. Das verlangt Sachsens Umweltminister Wolfram Günther. Im Bundesrat forderte er am Freitag die Bundesregierung auf, Förderprogramme ab 2022 um den Bereich Radonsanierung zu erweitern.

Radon verursacht Lungenkrebs. Deshalb müssen Gebäude in Gebieten mit hoher Radon-Belastung, von denen es in Sachsen einige gibt, künftig so gebaut werden, dass das radioaktive Gas nur schwer eindringen kann.

Eine entsprechende Allgemeinverfügung tritt am 31. Dezember in Kraft. Darin steht auch, dass Arbeitgeber und Selbstständige für den Radonschutz an Arbeitsplätzen im Keller oder Erdgeschoss zuständig sind.