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Umbau der Alten Aktienspinnerei geht in die nächste Phase

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Der Umbau der Alten Aktien­spin­nerei am Busbahnhof geht mit großen Schritten voran. Der alte Giebel ist verschwunden, das Haus ist einge­rüstet, Kräne wurden aufge­stellt - jetzt beginnen die Rohbau­ar­beiten im Inneren des Gebäudes. Dabei werden die Fenster­öff­nungen auf Origi­nal­größe erwei­tert und auch neue Tragkon­struk­tionen errichtet. Voraus­sicht­lich Ende des Jahres soll dann das zerstörte Dachge­schoss wieder auf die Mauern aufge­setzt werden. In den ehema­ligen Indus­triebau soll in einigen Jahren die Zentral­bi­blio­thek der Uni einziehen, der Freistaat inves­tiert rund 50 Millionen Euro in das Projekt.In dem Gebäude betrieb eine Aktien­ge­sell­schaft bis 1914 die größte Spinnerei Europas. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Bau stark zerstört. Später war er unter anderem Provi­so­rium für das Opern­haus, ein Kaufhaus, Stadt­bü­cherei, Büro, Puppen­theater und Galerie. Der für Chemnitz wichtige ehema­lige Indus­triebau soll in den ursprüng­li­chen Abmes­sungen sowie mit der histo­ri­schen Fas-sade wieder herge­stellt werden.