Tunesier wegen Brandstiftung in Asylbewerberheim angeklagt
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Ein Tunesier, der für ein Feuer in einem Asylbewerberheim in Hainichen verantwortlich ist, steht demnächst in Chemnitz vor Gericht. Der 30-Jährige hatte Ende letzten Jahres in seinem Zimmer versehentlich mit einer Zigarette Polstermöbel in Brand gesteckt. Das Wachpersonal hinderte er dann daran, das Feuer zu löschen, indem er sich von innen gegen die Zimmertür stemmte. Erst als der 30-Jährige keine Luft mehr bekam und auf den Balkon flüchtete, konnten die Wachleute das Zimmer betreten. Beim Versuch zu löschen, erlitt einer der Männer eine Rauchgasvergiftung. Es entstand ein Schaden von über 20.000 Euro.