Trockenheit setzt Wäldern zu
Das trockene Wetter hat in diesem Jahr Spuren in den Wäldern in Sachsen hinterlassen. Ein milder und niederschlagsarmer Winter sowie ein trockenes Frühjahr führten zu einem Wasserdefizit. Das teilte das Umweltministerium am Montag in seinem aktuellen Waldzustandsbericht mit. Das habe bei der Kiefer zum zweithöchsten Nadelverlust seit 1991 geführt. Mancherorts hätten Waldbäume vorzeitig ihre Blätter verloren, auch neu gepflanzte Jungbäume litten unter der Trockenheit, hieß es. Auswirken auf Krone und Baum werden sich aber erst im nächsten Jahr in vollem Umfang zeigen, so die Experten. Insgesamt seien die Wälder 2015 in einem guten Zustand. Laut Bericht sind 37 Prozent der Waldbäume gesund (2014 waren es 39 Prozent), 46 Prozent sind schwach geschädigt und 17 Prozent - zwei mehr als im Vorjahr - weisen deutliche Schäden auf.