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Tillich wird nicht bei Pegida sprechen

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Minis­ter­prä­si­dent Stanislaw Tillich hat das Angebot, auf der Pegida-Bühne in Dresden zu sprechen, abgelehnt. Wie der Regie­rungs­chef am Dienstag schrift­lich mitteilte, stehe er jedoch immer zu einem Gespräch oder einem Dialog mit Bürge­rinnen und Bürgern zur Verfü­gung. Das Angebot aber, von einer Bühne zu sprechen, von der die Kanzlerin und andere Politiker mehrfach unsach­lich beschimpft und gegen Ausländer gehetzt wurde, lehne er ab, so Tillich. Er werde den Bürge­rinnen und Bürgern konkrete Angebote für einen Dialog über ihre Sorgen und Nöte unter­breiten. Bisher habe PEGIDA kein Problem gelöst oder zu einer Lösung beige­tragen, sagte der Minis­ter­prä­si­dent. Vielmehr würden die Demons­tra­tionen dem Land und der Stadt Dresden schaden. Das Bild passe nicht zur Mehrheits­mei­nung der Sachsen, sagte Tillich.