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Tillich räumt Fehler bei Asylbewer­ber­un­ter­bringung ein

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Sachsens Minis­ter­prä­si­dent Stanislaw Tillich hat Fehler bei der Unter­brin­gung der Asylbe­werber im Freistaat einge­räumt. Man sei mit dem Zustrom in Chemnitz überfor­dert, erklärte er am Samstag mit Blick auf die dortige Erstauf­nah­me­ein­rich­tung beim Landes­par­teitag der CDU. Die Vorbe­rei­tungen seien nicht so gewesen, dass es reibungslos hätte laufen können. Außerdem habe Sachsen mit der Verla­ge­rung von Asylbe­wer­bern aus der Erstauf­nah­me­ein­rich­tung in die ehema­lige Kaserne in Schnee­berg die dortigen Bürger überfor­dert. Der Regie­rungs­chef vertei­digte jedoch die Schnee­berger gegen den Verdacht, bei ihrem Protest gegen die Unter­brin­gung der Asylbe­werber auslän­der­feind­liche Motiven zu hegen. Zugleich sprach er sich für eine Beschleu­ni­gung der Asylver­fahren und die rasche Rückfüh­rung abgelehnter Bewerber aus.