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Tillich fürchtet wegen russischen Sanktionen um Arbeitsplätze

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Sachsens Minis­ter­prä­si­dent Stanislaw Tillich sieht die Sanktionen gegen Russland kritisch. Denn die Gegen­maß­nahmen aus Moskau, würden auch die Wirtschaft im Freistaat treffen. Das könne Arbeits­plätze kosten, sagte Tillich unserem Sender. Der Kreml hatte Einfuhr­ver­bote erlassen z.B. für Lebens­mittel aus der Europäi­schen Union. Voraus­ge­gangen waren Sanktionen der EU gegen Moskau wegen des Ukraine-Konflikts. Wichtig sei es, mit Russland im Gespräch zu bleiben, so der Minis­ter­prä­si­dent. Er mache sich Sorgen. Er kenne einige sächsi­sche Mittel­ständler, deren Waren schon beim deutschen Zoll stehen, die sie aber wegen der Sankti­ons­liste nicht nach Russland verkaufen können. Sachsen pflege seine Kontakte zu den regio­nalen Verant­wort­li­chen und zur russi­schen Botschaft. Der Konflikt in der Ost-Ukraine sei nicht nur für Kiew und Moskau von Bedeu­tung. Er könne auch für Sachsen, das sehr nahe dran sei, massive Auswir­kungen haben, wenn er weiter eskalieren würde, so Tillich.