++ EIL ++

Tief Tristan: Schneechaos vor allem in Leipzig und Nordsachsen

Zuletzt aktualisiert:

Tief Tristan hat auch in Sachsen seine Spuren hinterlassen. Der Deutsche Wetterdienst hatte vor Glatteis gewarnt. In der Nacht seien verbreitet etwa 10 bis 20 Zentimeter Neuschnee gefallen, hieß es. Besonders stark betroffen sind Leipzig und die Landkreise Leipzig und Nordsachsen.

Laut der Deutschen Bahn ist seit der Nacht in ganz Mitteldeutschland mit Beeinträchtigung im Regional- und Fernverkehr zu rechnen. Vor allem Pendler in Richtung Sachsen-Anhalt müssen teilweise auch mit Zugausfällen rechnen.

Das ganz große Verkehrschaos ist aber bisher ausgeblieben. Menschen wurden bislang nicht verletzt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Auf der Autobahn A4 stellten sich zwischen den Anschlüssen Burkau und Ottendorf-Okrilla (beide Kreis Bautzen) auf dem rechten Fahrstreifen zwei Lastwagen quer. Das sorgte für kilometerlangen Stau. Auf der Autobahn A14 von Halle in Richtung Leipzig hatte sich bei Schkeuditz (Nordsachsen) ebenfalls ein Lastwagen quer gestellt.

In der kommenden Woche setzt sich das Winterwetter den Angaben zufolge fort. Allerdings klart es dann zunehmend auf und die Sonne lässt sich blicken. In den klaren Nächten kann das Thermometer bis auf 20 Grad unter Null fallen und auch tagsüber kaum die minus 10 Grad übersteigen.