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Theater plant Wiedereröffnung der Spielstätten

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Für das Chemnitzer Opernhaus jährt sich am 26. Mai ein wichtiges Datum. Auf den Tag genau vor 70 Jahren konnte die nach dem Krieg wiederaufgebaute Spielstätte erstmals wieder Besucher empfangen.

Es folgten mehr als 35 Jahre intensiven Spielbetriebs, der zunehmend Spuren an Bausubstanz und Einrichtung des Opernhauses hinterließ. Deshalb begann 1988 eine umfassende Rekonstruktion. Im Dezember 1992 öffnete sich dann wieder der Vorhang.

Jetzt, nach dem Corona-Lockdown, planen die Chemnitzer Theatermacher mit Hochdruck die Wiederaufnahme des Spielbetriebs. Schon am Samstag, den 29. Mai geht es wieder los, zunächst im Schauspielhaus. Dort gibt es 19.30 Uhr eine Premiere: das „Das Haus am See“ von Ernst Thompson. Weitere Vorstellungen sind am Sonntag, den 6. Juni, 18.00 Uhr und am Samstag, 19. Juni, 19.30 Uhr.

Mit dieser Produktion verabschieden sich zugleich zwei leidenschaftliche Theatermenschen aus dem Ensemble des Schauspiels Chemnitz, dem sie seit 2013 angehörten, und beenden nach mehr als 50 Jahren ihre aktive Bühnenlaufbahn: Christine Gabsch und Wolfgang Adam. In dem leisen, berührenden Stück „Das Haus am See“ spielen sie ein Ehepaar, welches sie auch im wirklichen Leben sind.