Teuer Abschied für Chefin des Grünflächenamtes
Die freigestellte Chefin des Grünflächenamtes, Herma Heinze, bekommt von der Stadt eine viertel Million Euro - ohne dafür noch einen Tag zu arbeiten. Um den heiß diskutierten Fall endlich zu Ende zu bringen, stimmten die Stadträte jetzt einem Vergleich zu. Demnach erhält Heinze 50.000 Euro Abfindung, hinzu kommen die Bezüge für drei Jahre Nichtstun. Im Gegenzug darf die 61-jährige das Grünflächenamt bis zu ihrer Rente nicht mehr betreten. Die umstrittene Amtsleiterin hatte erfolgreich gegen ihre Kündigung geklagt - sie war Ende 2012 nach massiven Vorwürfen im Zusammenhang mit ihrem Führungsstil freigestellt worden. Gegen Herma Heinze gab es in den vergangenen Jahren immer wieder Vorwürfe, jedoch bislang nie Konsequenzen. Die Chefin des Grünflächenamtes ließ zum Beispiel Bäume in einem Naturschutzgebiet fällen oder heimlich eine gesunde Allee im Zeisigwald abholzen. Gegenüber den Organisatoren des Ballonfestes im Küchwald soll sie sich gehörig im Ton vergriffen haben, als die sich wegen höherer Pacht bei ihr beschwerten.