Taxigewerbe in Sachsen droht Pleitewelle

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Auch das Taxigewerbe ächzt unter den Folgen der Corona-Krise. Fahrten zu Flughäfen sind weggefallen, ebenfalls Touren zu Hotels und Pensionen. Jan Kepper, Vorstand des Landesverbandes  Sächsischer Taxi- und Mietwagenunternehmer, beklagt massive Einnahmeeinbußen. Der Umsatz sei um 70 bis 80 Prozent zurückgegangen. Dem Taxigewerbe droht eine Pleitewelle. 30 bis 40 Prozent der Unternehmen würden nach Corona nicht mehr am Markt sein, schätzt  Kepper, 

Die Taxifahrer hatten gehofft, dass sie Fahrten von Senioren zu den Impfzentren vom Land bezahlt bekommen. "Aber die Fahrten werden nicht übernommen. Das ist schade." Die Verlängerung des Lockdowns sei auch für Taxifahrer der Tod auf Raten, so Kepper.

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Jan Kepper, Vorstand des Landesverbandes Sächsischer Taxi- und Mietwagenunternehmer