Tatverdächtige von Chemnitz sagen aus
Im Fall des vor einer Woche in Chemnitz getöteten Deutschen haben die beiden Tatverdächtigen erste Aussagen zu den Vorwürfen gemacht. Sie wurden vernommen haben sich eingelassen, hieß es von der Staatsanwaltschaft. Zu Einzelheiten wurden jedoch keine Angaben gemacht. Wie eine Sprecherin sagte, gibt es bislang auch noch keine Erkenntnisse zum Anlass des Streits, der den tödlichen Messerstichen vorangegangen war. Nach gegenwärtigem Ermittlungsstand könne man lediglich ausschließen, dass eine Belästigung oder ausländerfeindliche Motive Auslöser der Tat waren. Am letzten August-Sonntag waren am frühen Morgen der 35-Jährige getötet und zwei weitere Deutsche bei der Messerattacke teils schwer verletzt worden. Einer der beiden Verletzten war in der vergangenen Woche bereits aus dem Krankenhaus entlassen worden. Als Tatverdächtige sitzen ein Syrer und ein Iraker in Untersuchungshaft. Ihnen wird gemeinschaftlicher Totschlag vorgeworfen. (mit dpa)