++ EIL ++

Tage der Industriekultur erweisen sich als Besuchermagnet

Zuletzt aktualisiert:

Die „Tage der Indus­trie­kul­tur“ sollen künftig regel­mäßig in unserer Stadt gefeiert werden. Das gab Cityma­nager Michael Quast nach der erfolg­rei­chen Premiere der dreitä­gigen Veran­stal­tung am Wochen­ende bekannt. „Wir sind hoch zufrieden mit dem großen Inter­esse an der tradi­ti­ons­rei­chen Chemnitzer Indus­trie­ge­schichte“, so Quast. „Die positive Resonanz bestärkt uns darin, die Tage der Indus­trie­kultur als regel­mä­ßiges Event in Chemnitz zu etablieren.“ Dabei gehe es nicht nur darum, an die einstige große Blüte der Stadt um 1900 zu erinnern. Vielmehr präsen­tiere sich Chemnitz auch als prospe­rie­render, zukunfts­ori­en­tierter Indus­trie­standort. Einer der Höhepunkte in diesem Jahr war der histo­ri­sche Loktrans­port durch die Innen­stadt, den rund 30.000 Menschen verfolgten. Mit dem Festumzug wurde an die legen­dären Chemnitzer Loktrans­porte zu Zeiten des sächsi­schen Lokomo­tiv­kö­nigs Richard Hartmann (1809-1878) erinnert. Die Maschi­nen­baufa­brik Hartmanns verfügte über keinen Bahnan­schluss, deshalb mussten die hier gebauten Lokomo­tiven per Pferde­kut­sche zum Bahnhof trans­por­tiert werden. Auch die „Lange Nacht der Indus­trie“ am Freitag war ein voller Erfolg - 4.000 kamen, um einen Blick hinter die Kulissen namhafter Chemnitzer Firmen zu werfen.