- Die Staffelstabübergabe v.l.n.r. mit Ronald Kretzschmar (Oberbürgermeister Sebnitz), Jolien Kirschner (Sebnitzer Blumenmädchen), Landtagspräsident Alexander Dierks, Plauens Oberbürgermeister Steffen Zenner und Spitzenprinzessin Maxi Schulz.
Tag der Sachsen 2027: Das kommt auf Plauen zu
Der „Tag der Sachsen“ wird im kommenden Jahr wieder in Plauen gefeiert - zum zweiten Mal nach 1997. Den Zuschlag dafür erhielt die Spitzenstadt bereits im Dezember. Am Montag erfolgte die Staffelstabübergabe.
Planungen laufen an
In der Fabrik der Fäden bekam Oberbürgermeister Steffen Zenner offiziell den Stab überreicht von Ronald Kretzschmar, Bürgermeister der Vorgängerstadt Sebnitz. Die Vorfreude war Zenner anzusehen, als er ein Festgelände in der Innenstadt ankündigte, das sich vom Oberen Bahnhof bis zum Bahnhof Mitte erstrecken soll - darauf sechs bis acht Bühnen, soweit die Planungen. Bis die ersten konkreten Programmpunkte feststehen, muss man sich aber noch etwas gedulden. Im Juni soll es soweit sein - genau ein Jahr bevor das größte sächsische Volksfest im Zentrum des Vogtlands steigt.
Premiere bei Terminwahl
Kenner des Events dürften bereits stutzig geworden sein, was den Zeitpunkt der Veranstaltung betrifft. Üblicherweise findet der „Tag der Sachsen“ nämlich im September statt. Das ändert sich aber im nächsten Jahr, der Termin für das Fest ist das Wochenende vom 18. bis zum 20. Juni. Wahrscheinlich wird für Plauen eine einmalige Ausnahme gemacht, denn es gibt einen Grund für die Vorverlegung, sagte uns Steffen Zenner: „Wir feiern im Juni auch noch das Plauener Spitzenfest und das werden wir 2027 in den Tag der Sachsen integrieren. Zwei große Veranstaltungen innerhalb von so kurzer Zeit würden uns vor organisatorische und finanzielle Schwierigkeiten stellen.“
Grundfinanzierung wohl gesichert
Um das Großevent auf die Beine stellen zu können, muss Geld her. „Dadurch dass der ‘Tag der Sachsen’ nur noch aller zwei Jahre stattfindet, kann der Freistaat mehr zuschießen“, erklärt Zenner. Zwei Millionen Euro sind schon im Topf. 1,8 Millionen davon kommen vom Land, den Rest steuert die Stadt Plauen bei. Zudem begibt man sich im Rahmen der Planungen auch auf die Suche nach Sponsoren und es soll eine Crowdfunding-Aktion gestartet werden.
