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Sturmtief Axel fegt über Chemnitz

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Kräftiger Schnee­fall, Glätte und Verwe­hungen haben viele Straßen in und um Chemnitz unpas­sierbar gemacht. Der Südring war am Mittwoch­morgen so glatt, dass er zwischen Helbers­dorfer Straße und Neefe­st­raße kurzzeitig gesperrt werden musste. Am Berg hatten sich mehrere LKW querge­stellt und kamen nicht weiter. Das gleiche Problem gab es auf der B95 am Harthauer Berg. Für LKW bestand auf der B 95 Richtung Burkhardt­s­dorf bis zum Mittag Schnee­ket­ten­pflicht.Der Winter­dienst ist seit Diens­tag­abend mit insge­samt 15 Räum- und Streu­fahr­zeugen im Dauer­ein­satz. Dabei bereiten vor allem Schnee­ver­we­hungen Probleme. Im Moment konzen­triert sich der Winter­dienst darauf, das Haupt­stra­ßen­netz in Chemnitz frei zu halten. Die Neben­straßen seien derzeit nicht zu schaffen, hieß es vom zustän­digen ASR.Auf den Bundes­straßen und Autobahnen rund um Chemnitz blieb die Situa­tion auch bis in den Abend hinein angespannt. Immer wieder blieben Laster liegen. Auf der B174 zwischen Chemnitz und Reitzen­hain gab es Probleme, ebenso auf der B95. Am Mittwoch­morgen war auf der Autobahn A4 nahe der Abfahrt Berbers­dorf ein Sattelzug von der Straße abgekommen und der Auflieger umgekippt. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Fahrer leicht verletzt. Während der Bergungs­ar­beiten waren zwei Fahrbahnen Richtung Eisenach gesperrt. Es bildete sich ein Stau von mehreren Kilome­tern Länge. Nicht nur Autofahrer hatten am Mittwoch­morgen im Berufs­ver­kehr ihre Probleme, Busse der CAVG kamen teilweise nicht weiter. Ausfälle gab es in Grüna, Wittgens­dorf und Euba. In Klaffen­bach fuhr sich ein Bus im Schnee fest und musste geborgen werden. Für die Fahrgäste hieß es aussteigen und laufen.