- Im Streit um eine Zigarette wurde ein 17-Jähriger auf dem Gelände des Klinikums Chemnitz niedergestochen.
Streit um Zigarette: Mann sticht 17-Jährigen nieder
In der Nacht zu Mittwoch wurde ein 17-Jähriger Patient auf Gelände des Klinikums Chemnitz an der Flemmingstraße schwer verletzt. Der Jugendliche aus der Slowakei wurde gegen 00:50 Uhr von einem Mann nach einer Zigarette gefragt. Als er dies verneinte, griff der Unbekannte ihn mit einem Messer an.
Messerangriff nach verweigerter Zigarette
Der Angreifer, der kein Patient war, stach unvermittelt auf den Jugendlichen ein und fügte ihm schwere Verletzungen zu. In einem anschließenden Gerangel konnte das Opfer dem Täter das Messer abnehmen und sich in das Klinikgebäude retten. Dort wurde er umgehend medizinisch versorgt. Der Angreifer flüchtete vom Tatort.
Schnelle Festnahme durch die Polizei
Das Klinikpersonal verständigte sofort die Polizei. Eine Streifenwagenbesatzung stellte bereits auf der Anfahrt einen 23-jährigen Tatverdächtigen in der Nähe des Krankenhauses. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten ein weiteres Messer, das sichergestellt wurde. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde wenig später im Krankenhaus sichergestellt. Warum sich der Angreifer auf dem Klinikgelände aufhielt, ist nicht bekannt.
Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung
Gegen den 23-jährigen Deutschen wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Nach der ersten Vernehmung, kam er wieder frei. Der verletzte 17-Jährige schwebt nach Auskunft der Ärzte nicht in Lebensgefahr.
