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Streit um Steuermehr­einnahmen im Freistaat

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Die Steuern sprudeln weiter - und die Opposi­tion in Sachsen will das Geld inves­tieren. Der Staat kann bis 2018 mit Steuer-Mehrein­nahmen von rund 19 Milli­arden Euro rechnen, so die aktuelle Steuer­schät­zung. Sachsens Finanz­mi­nister Georg Unland warnt aller­dings vor zu viel Optimismus. Laut Unland biete die Prognose eine gute Perspek­tive, aber: Man dürfe die Risiken nicht aus den Augen verlieren. Vor allem die Ergeb­nisse für die nächsten Jahre dürften nicht überbe­wertet werden, so der Finanz­mi­nister. Die Opposi­tion warf ihm „Schwarz­ma­le­rei“ vor und forderte Inves­ti­tionen. „Sparen allein sei keine Politik“, meinte der finanz­po­li­ti­scher Sprecher der SPD, Mario Pecher. Die Frakti­ons­chefin der Grünen, Antje Hermenau erwartet von der Staats­re­gie­rung, dass sie die Einnah­me­spiel­räume nutzt, um die energe­ti­sche Gebäu­de­sa­nie­rung voran­zu­treiben. Dies werde neben den Kommunen viele Bürger entlasten. Wie sich die Steuer­schät­zung auf Sachsen und die Kommunen konkret auswirkt, soll in den kommenden Wochen vorge­stellt werden.