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Straßen und Fußwege nach Blitzeis spiegelglatt

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Überfrie­render Regen hat am Morgen Straßen und Fußwege binnen Minuten in gefähr­liche Rutsch­bahnen verwan­delt. Fahrzeuge kamen kaum voran und vor allem nicht zum Stehen, vieler­orts krachte es. Beson­ders schlimm ist es momentan auch auf der A 4 auf der gesamten Strecke zwischen Chemnitz und der Lande­grenze zu Thüringen. Die Polizei regis­trierte in kürzester Zeit 15 Unfälle. Wer nicht unbedingt fahren muss, sollte das Auto stehen lassen. Auch die CVAG kämpfte am Morgen mit der Glätte: viele Busse blieben auf den glatten Straßen liegen. Beson­ders betroffen war die Linie 51 auf der Reichen­hainer Straße - hier mußte der Betrieb kurzzeitig einge­stellt werden. Weil Autos mehrere Gleis­über­fahrten blockierten, kam auch der Straßen­bahn­ver­kehr teilweise zum Erliegen. CVAG-Sprecher Stefan Tschök sprach von massiven Behin­de­rungen. Kein Vorwärts­kommen gab es auch auf den Gehwegen: viele Fußgänger stürzten und zogen sich Prellungen und Knochen­brüche zu. Die Rettungs­stelle im Klinkum regis­trierte viermal so viel Einsätze wie sonst. Genaue Zahlen konnte Klinikum-Sprecher Uwe Kreißig nicht nennen. Für die Stadt Chemnitz gilt noch bis 12 Uhr eine Unwet­ter­war­nung vor Glatteis.

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Klinkum-Sprecher Uwe Kreißig hören