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Stolpersteine erinnern an Opfer des Nationalsozialismus

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In Chemnitz werden am Donnerstag 27 neue Stolpersteine verlegt. Sie erinnern an Menschen, die von den Nationalsozialisten verfolgt und getötet wurden. Die Steine werden vor den ehemaligen Wohnorten der Opfer in den Gehweg eingelassen, so zum Beispiel auf der Ludwig-Kirsch-Straße.

Dort wohnten Marianne und Roland Rotstein, die Geschwister des verstorbenen Ehrenbürgers Siegmund Rotstein. Alle drei wurden nach Theresienstadt deportiert und überlebten den Holocaust.

Im Anschluss wird in der Zschopauer Straße 74 an Leo Sonder, den Vater des ebenfalls im letzten Jahr verstorbenen Ehrenbürgers Justin Sonder, erinnert. Die beiden gehören zu den wenigen Chemnitzer Juden, die das KZ Auschwitz überlebt haben.