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Stiftung Warentest: FFP2-Kindermasken völlig ungeeignet

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Die Stiftung Warentest rät von FFP2-Masken für Kinder ab. Der Atemwiderstand war bei allen getesteten Modellen deutlich zu hoch. OP-Masken seien die bessere Wahl, gerade für den Dauereinsatz in der Schule, schreibt die Stiftung in der Januarausgabe ihrer Zeitschrift „test“.

Die Norm schreibt klare Kriterien für FFP2-Erwachsenenmasken vor, für Kinder­masken gibt es sie nicht. Klar ist aber: Kinder haben in der Regel eine weniger kräftige Atmung als gesunde Erwachsene und oft nur rund die Hälfte von deren Lungenvolumen.

„test“ schreibt: „Im Test von FFP2-Kinder­masken hatten wir sechs- bis zwölfjäh­rige Schul­kinder im Blick. Nach fachlicher Beratung durch Experten haben wir als Anforderung an die FFP2-Kinder­masken einen etwa halb so hohen Atem­widerstand fest­gelegt, wie er für Erwachsenenmasken erlaubt ist.“ Doch von den aktuell geprüften Masken im Mini-Format sei keine in die Nähe der nied­rigeren Werte gekommen. Der Atem­widerstand habe bei ihnen im Bereich von Erwachsenenmasken gelegen.

Viele der Masken hätten nicht einmal die Grenz­werte für Erwachsene eingehalten. „Da wir den hohen Atem­widerstand als K.o.-Kriterium für Kinder­masken sehen, haben wir nicht weiter über­prüft, ob diese Masken gut passen oder filtern.“

Den Test können Sie hier nachlesen.