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Steuersünder im Freistaat zeigen selten Reue

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Steuer­sünder verur­sa­chen auch in Sachsen jährlich einen Schaden in Millio­nen­höhe. Werden sie ertappt, zeigen sie selten Reue, wie die Leiterin der Steuer­fahn­dung für den Raum Dresden, Gesa Breiden­bach, der Nachrich­ten­agentur dpa sagte.Die Reue komme eigent­lich immer erst vor Gericht, wenn sie sich im Strafmaß auszahlt, so Breiden­bach.Auf der Suche nach hinter­zo­genen Steuern profi­tieren die Fahnder von Steuer-CD-Ankäufen, Selbst- sowie Anzeigen aus Finanz­äm­tern, Justiz- und anderen Behörden sowie privaten Tipps. Diese Fremd­an­zeigen nahmen laut Breiden­bach seit 2011 um fast ein Viertel zu. Die 110 Fahnder im Freistaat spürten im Vorjahr hinter­zo­gene Steuern in Höhe von gut 88 Millionen Euro auf - 20 Prozent mehr als 2012.