Stärkere Erdbeben in Sachsen nicht ausgeschlossen
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In Sachsen muss künftig mit noch stärkeren Erdbeben gerechnet werden. Davon gehen Seismologen vom Geophysikalischen Observatorium der Uni Leipzig aus. Am Samstagmittag war die deutsch-tschechische Grenzregion vom heftigsten Beben seit 30 Jahren erschüttert worden. Unterschiedliche Institute gaben seine Stärke mit 4,2 bis 4,6 auf der Richterskala an.Die Auswirkungen waren am Samstag im Umkreis von rund 200 Kilometern bis nach Leipzig und Nürnberg zu spüren. Das Epizentrum lag in Nový Kostel nahe der deutschen Grenze. Bis Sonntagmittag gab es mehr als 100 Nachbeben geringerer Stärke. Die erhöhte Aktivität könne laut den Seismologen noch eine Weile anhalten - ein Erdbeben stärker als 5 sei aber ausgeschlossen.
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Das Beben war fast in ganz Mitteldeutschland zu spüren, so Petra Buchholz von der Erdbebenwarte des Geophysikalischen Observatoriums der Universität Leipzig.