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Stadtumbau auf dem Sonnenberg geht in die nächste Phase

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Die Gebäu­de­wirt­schaft und die Sächsi­sche Wohnungs­ge­nos­sen­schaft gehen beim Stadt­umbau auf dem Sonnen­berg gemeinsam neue Wege. An der Martin­straße wird erstmals ein Platten­bau­karree im bewohnten Zustand zurück­ge­baut. Eine entspre­chende Verein­ba­rung wurde gestern in Anwesen­heit von Innen­mi­nister Markus Ulbig unter­zeichnet. Ulbig brachte zugleich knapp fünf Millionen Euro Förder­mittel für das Projekt mit nach Chemnitz. Die Blöcke werden auf drei oder vier Etagen verkürzt und moder­ni­siert, während die Mieter tagsüber das Haus verlassen. "Wir nehmen quasi das Dach ab, während die Leute noch drin wohnen." sagte uns GGG-Chefin Simone Kalew. Die meisten würden tagsüber arbeiten oder in den Garten gehen. Es werden aber auch Ausweich­quar­tiere bereit­ge­stellt. Zusammen mit Förder­gel­dern wollen beide Wohnungs­un­ter­nehmen insge­samt 19 Millionen Euro in das Projekt inves­tieren.

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