Stadtspitze verspricht Musiklehrern neue Arbeitsverträge
Für die Lehrer an der Chemnitzer Musikschule zeichnet sich eine Lösung ab. Die Stadträte haben sich auf ihrer Sitzung am Mittwoch geschlossen hinter die Pädagogen gestellt und die Rathausspitze aufgefordert, ihnen schnellstmöglich neue Verträge anzubieten. Hintergrund ist ein Gerichtsurteil, nach dem die meisten Honorarkräfte als Freiberufler zu werten und für sie Sozialabgaben abzuführen sind.
In Chemnitz sind davon 87 Musiklehrer betroffen. Für diese will die Stadt künftig die Mehrausgaben übernehmen oder sie fest anstellen. Dazu soll jetzt zunächst jeder einzelne Vertrag überprüft werden. Das könne noch eine Weile dauern, hieß es aus dem Rathaus. Den Stadträten dauert das alles zu lang. Sie fordern eine verbindliche Lösung bis zum Frühjahr.