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Stadtrat stimmt Finanzie­rungsmodell für Stadion-Neubau zu

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Für den Bau des neuen CFC-Stadions ist eine weitere Hürde aus dem Weg geräumt. Der Stadtrat stimmte am Abend mit großer Mehrheit für das vorge­schla­gene Finan­zie­rungs­mo­dell zwischen GGG und Stadt. Dem Vertrag zufolge wird die GGG die neue Arena für die Stadt schlüs­sel­fertig bauen. Die Raten für das Bankdar­lehen zahlt die Stadt, die dann Eigen­tü­merin der Arena wird und das Fußball­sta­dion wiederum an den CFC verpachtet. Neben den 30 Ja-Stimmen gab es aber auch 15 Gegen­stimmen und sechs Enthal­tungen. Gegen das Stadion-Projekt stimmten einzelne Stadt­räte der FDP, der Linken und der CDU. Die Fraktion der Grünen lehnte das Finan­zie­rungs­mo­dell geschlossen ab. Frakti­ons­chef Thomas Lehmann warnte die Abgeord­neten vor der großen finan­zi­ellen Belas­tung der Stadt. "Mit dem nächsten Haushalts­kon­so­li­die­rungs­kon­zept werden sie dafür bezahlen!" Auch die CDU-Stadt­rätin Almut Patt stimmte gegen das Vertrags­werk und nannte es unver­ant­wort­lich. "Der CFC braucht ein neues Stadion" sagte sie in ihrer Rede "Aber wir können uns ein solches Projekt derzeit nicht leisten."