Stadtrat beschließt weitere Sparmaßnahmen
Der Stadtrat hat den zweiten Teil des umstrittenen Sparpakets auf den Weg gebracht. Die Maßnahmen haben einen Gesamtumfang von mehr als 11 Millionen Euro. Beschlossen wurde unter anderem die Privatisierung der Küchen in den kommunalen Kindertagestätten sowie die Erhöhung der Kleingartenpacht und der Parkgebühren. Abgesegnet wurde auch die Schließung der Saunen in der Schwimmhalle Gablenz und in der Schwimmhalle „Am Südring“ sowie der Verkauf des Hauses der Familie an der Parkstraße. Hier wurde die Verwaltung aber beauftragt, eine andere Immobilie für die Einrichtung zu suchen.Von den 65 Vorschlägen wurden auch 14 abgelehnt: das Freibad Bernsdorf wird nicht geschlossen, die Ortschaftsräte bleiben erhalten und die Kita-Betreuungszeiten werden nicht reduziert. Abgelehnt wurde auch die pauschale Reduzierung der Sportförderung um 20 Prozent - die Stadträte nahmen einen gemeinsamen Änderungsantrag von SPD, Linksfraktion und Grünen an. Danach soll die Sportförderung nur um 5 Prozent gekürzt werden. Laut Kämmerer Detlef Nonnen wird die Stadt ihr Sparziel so bis 2015 nicht erreichen. Das erwartete Defizit ist mit 800.000 Euro aber nicht mehr so groß wie bisher. Nonnen nannte das Ergebnis nach dem Ende der Abstimmung "akzeptabel".