Stadträte und Fahrgastverband fordern Belebung des Chemnitzer Hauptbahnhofs
Der Chemnitzer Hauptbahnhof muss wieder zu einem beliebten Treffpunkt für Reisende werden. Das fordern der Fahrgastverband PRO Bahn und die Stadtratsfraktionen von CDU und Grüne. Andreas Marschner von der CDU befürchtet, dass sich die Deutsche Bahn nicht um das Händlersterben vor Ort kümmert.
Deshalb solle sich die Stadtverwaltung mit dem Konzern an einen Tisch setzen und Konzepte zur Belebung entwickeln. Als Idee schlägt der Fahrgastverband PRO Bahn vor, das Gebäude zu einem Kultur- und Erlebnisbahnhof weiterzuentwickeln. Nur dann gebe es genug Zulauf, damit es sich für Gewerbetreibende lohnt, ein Geschäft im Hauptbahnhof zu eröffnen.
Volkmar Zschocke von den Grünen sieht vor allem den Umzug des Omnibusbahnhofs auf den Vorplatz des Hauptbahnhofs als zentralen Kern für eine erfolgreiche Belebung. Für ihn ist „ der ZOB vor dem Hauptbahnhof ein wichtiger Schritt nicht nur für die Neugestaltung des Chemnitzer Bahnhofsumfeldes, sondern gleichzeitig für mehr Fahrgäste, die das Bahnhofsgebäude queren. Die Verlegung des Omnibusbahnhofes an den Hauptbahnhof, als zentrale Verknüpfungsstelle am Hauptbahnhof, dem zentralen und wichtigsten Stadteingang der europäischen Kulturhauptstadt, quasi Eingang von Europa zur gesamten Region – über das Fernbusterminal, Chemnitzer Modell und den Regionalbusverkehr, ist für mich ein Schlüssel für mehr Menschen im und am Areal des Hauptbahnhofes.“