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Stadträte lehnen Vergleich im Fall Heinze ab

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Im Streit um die Kündi­gung der Grünflä­chen­amts­lei­terin Herma Heinze lehnt die Mehrheit der Stadt­räte den vorge­schla­genen Kompro­miss ab. Der Vergleich würde den Haushalt der Stadt mit knapp einer Viertel­mil­lion Euro belasten, kriti­siert die FDP. "Das ist den Chemnit­zern nicht vermit­telbar", sagte uns Frakti­ons­ge­schäfts­führer Eduard Jenke. CDU, Linke und die Grünen sind ebenfalls dagegen, die umstrit­tene Amtslei­terin bis Ende 2015 weiter­zu­be­zahlen und gleich­zeitig frei zu stellen. Auch die SPD lehnt den Kompro­miss ab. Der Vergleich wäre ein Schlag ins Gesicht für jeden, der redlich arbeiten geht, sagte uns SPD- Frakti­ons­chef Axel Brückom. Herma Heinze war nach massiven Mobbing­vor­würfen gekün­digt worden. Vor dem Arbeits­ge­richt erzwang sie ihre Weiter­be­schäf­ti­gung. Eine Amtslei­terin könne nach mehr als 20 Jahren Dienst­zeit nicht einfach gekün­digt werden, so die Richter.