Stadthallen-Chef fordert baldige Entscheidung zu Erweiterungsbau
Die Chemnitzer Stadthalle verliert im bundesweiten Wettbewerb der Tagungs- und Kongressstandorte immer mehr an Bedeutung. Nach der jetzt vorgelegten Bilanz ist die Zahl der überregionalen Veranstaltungen im vergangenen Jahr weiter zurückgegangen. Waren es 2011 noch 18 Veranstaltungen, konnte das Haus 2012 nur 15 verbuchen.Es gelinge immer weniger, große Events nach Chemnitz zu holen, sagte uns Stadthallen-Chef Ralf Schulze. Hier grabe ihm Dresden, Leipzig und selbst Erfurt mit modernen Kongresszentren immer mehr das Wasser ab. Schulze forderte die Rathausspitze und die Stadträte deshalb auf, die geplante Erweiterung seines Hauses endlich umzusetzen. Sonst werde Chemnitz entgültig abgehängt. Der Entwurf sieht einen Anbau in Richtung Fußgängerboulevard Am Wall vor. Auf rund 2.000 Quadratmetern sollen zusätzliche Seminar- und Tagunsgräumen entstehen.