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Stadt zieht Konsequenzen nach Problemen beim Kinder- und Jugendnotdienst

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Nach massiven Problemen und Anwohnerbeschwerden wird der Kinder- und Jugendnotdienst an der Flemmingstraße in seiner jetzigen Form aufgelöst. Das haben die Stadträte im Jugendhilfeausschuss beschlossen. Statt einer zentralen Einrichtung will die Stadt jetzt zwei kleinere Wohneinheiten schaffen - wo genau, steht aber noch nicht fest. Der Kleinkinderbereich wird herausgelöst und im ehemaligen Haus der Familie an der Parkstraße untergebracht. Für die Betreibung der neuen Standorte sucht die Stadt jetzt einen freien Träger. Im Sommer 2019 soll dieser den Notdienst dann übernehmen. Durch eine Überbelegung infolge vieler Inobhutnahmen hatte sich die Lage bei dem Notdienst dramatisch zugespitzt. Den größten Ärger gab es mit jugendlichen Intensivstraftätern.