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Stadt zahlt Flut-Spendengelder an Unternehmen aus

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Nach den Privat­haus­halten können jetzt auch vom Hochwasser betrof­fene Unter­nehmen Hilfs­gelder bei der Stadt beantragen. Pro Firma gibt es maximal 10.000 Euro. Geholfen wird mit Geld, das auf dem Spenden­konto der Stadt einge­gangen ist - bisher sind das knapp 400.000 Euro. Weil das Geld jedoch nicht für alle reicht, hat sich Oberbür­ger­meis­terin Barbara Ludwig mit einem Brief an Minis­ter­prä­si­dent Stanislaw Tillich gewandt. Darin fordert sie ein Sofort­hil­fe­pro­gramm für die vom Hochwasser betrof­fenen Unter­nehmen. „Ich erwarte vom Freistaat, der zu Recht stolz ist auf seine kleinen und mittel­stän­di­schen Unter­nehmen, dass er ebenfalls hilft. Mein Vorschlag an den Minis­ter­prä­si­denten, Zuschüsse für Neuan­schaf­fungen oder Repara­turen zu ermög­li­chen, ist noch unbeant­wortet. Ich hoffe sehr, dass die Landes­re­gie­rung hier noch konkrete Wirtschafts­för­de­rung leistet.“ Zurzeit liegen der Stadt 195 Schadens­mel­dungen von privat vor, dazu kommen noch 40 Meldungen über zerstörte Garagen und ähnli­ches. Die Zahl der Schadens­mel­dungen bei Unter­nehmen beläuft sich auf 151. Die Schadens­summen konkre­ti­sieren sich derzeit auf rund 4 Millionen Euro bei Privat­haus­halten, etwa 10 Millionen bei Unter­nehmen und 1,5 Millionen Euro bei Schulen, Kitas und sozialer Infra­struktur.

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Oberbür­ger­meis­terin Barbara Ludwig hören