Stadt will Sicherheit im Stadion-Neubau erhöhen
Im neugebauten Fußballstadion an der Gellertstraße werden die Sicherheitsvorkehrungen an der Nordtribüne verstärkt. Nachdem vom Gästeblock wiederholt Gegenstände auf die heimischen Fans geworfen wurden, will die Stadt als Bauherrin eine weitere Pufferzone einrichten. Auch ein zusätzliches Gitter ist geplant. Die Arbeiten sollen in der spielfreien Zeit im März ausgeführt werden. Dafür müssen allerdings auch einige Sitzplätze weichen. Die restlichen Bauarbeiten laufen nach Angaben der Stadt nach Plan. Auf der Westtribüne ist die Trapezblecheindeckung inzwischen vollständig abgeschlossen. Aktuell erfolgt die Montage der 2.589 Sitze und des Zugangs zum Hauptkamerabalkon. Die Beleuchtung sowie Beschallungsanlage sind zum größten Teil installiert. Auch die Schlosserarbeiten im Tribünenbereich sind nahezu beendet. Auf der Pressetribüne sind die Sitze angebracht und die Kommentatorenpositionen bzw. Pulte werden verankert. Die Bestuhlung der 999 Logen- und Business-Sitze ist im Gange. Die Plätze auf der Haupttribüne können jedoch erst mit der endgültigen Fertigstellung des Stadions genutzt werden. Voraussetzung für die Nutzung der Westtribüne sind neben der kompletten ELA (Elektroakustische Alarmierungsanlage) auch die Fertigstellung der Sicherheitszentrale der Polizei und der Feuerwehr. Am Hauptgebäude sind die Fassadenarbeiten abgeschlossen. Der „Fanschal“ ist größtenteils montiert. Diese besondere Komponente schmiegt sich als Gestaltungselement um die Fassade des Hauptgebäudes und bildet damit die emotionale Verbindung zwischen der Arena und den Besuchern. Im Innenausbau erfolgen aktuell der Trockenbau, die Estrichverlegung sowie Fliesenarbeiten. Zwischen den einzelnen Tribünen wird die Eckverglasung angebracht. Auch die zusätzlich vom Stadtrat beschlossenen Aufwertungsmaßnahmen sind in der Durchführung. In der Außenanlage wird auf dem Parkplatz Zietenstraße das Öko-Pflaster verlegt und Begradigungsarbeiten erfolgen. Von den rund 26,9 Mio. Euro vertraglich gebundenen Baukosten sind laut Stadt rund 22,56 Mio. Euro bereits für Leistungen ausgezahlt worden. Der Generalübernehmer BAM Sports hat bislang 53 Nachunternehmer mit Teilleistungen beauftragt. Der Großteil der Aufträge ging dabei an Unternehmen in der Region: 34 Unternehmen kommen aus dem Raum Chemnitz und aus Sachsen.