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Stadt will neue Oberschulen bauen

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Weil die Chemnitzer Oberschulen aus allen Nähten platzen, will die Stadt ehema­lige Stand­orte wieder aktivieren und auch neue Häuser bauen. 36 Millionen Euro wurden dazu bereits im vergan­genen Jahr bereit­ge­stellt - jetzt liegen die konkreten Planungen vor. Das größte Projekt ist an der Hartmann­straße geplant, dort soll auf einer Freifläche schräg gegen­über der Polizei­di­rek­tion eine neue Oberschule gebaut werden. Die ehema­ligen Stand­orte an der Arno-Schreiter-Straße und an der Vetters­straße sollen wieder­be­lebt werden und auch in das Haus an der Ernst-Wabra-Straße wird wieder Leben einziehen. Dorthin soll die Sprach­heil­schule verla­gert werden. Über die Vorschläge entscheidet am 13. April der Stadtrat. An den Chemnitzer Oberschulen fehlen derzeit Kapazi­täten für sechs Klassen. Grund sind steigende Schüler­zahlen und die enorme Zahl von Flücht­lings­kin­dern, für die sogenannte Integra­ti­ons­klassen einge­richtet werden müssen.