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Stadt stellt Rettungsplan fürs Theater vor

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Um die Zukunft der Theater zu sichern, soll der jährliche Zuschuss an die Spiel­stätten um eine Million Euro erhöht werden. Das sieht der Rettungs­plan vor, den die Stadt heute erstmals der Öffent­lich­keit präsen­tiert hat. Die Summe aufzu­bringen, werde nicht einfach, so Oberbür­ger­meis­terin Barbara Ludwig. Ob dafür an anderen Stellen gekürzt wird, ließ das Stadt­ober­haupt offen.Im Theater selbst sollen zum Beispiel Stellen abgebaut werden, unter anderem beim Chor und beim Orchester. Die Robert Schumann Philhar­monie behält zwar ihren Status als A-Orchester, muss aber Federn lassen. Für die Musiker soll es ein Teilzeit­mo­dell geben, das heißt im Klartext 99 Leute teilen sich 86 Stellen und verzichten dafür auf Geld. Zudem will die Stadt mit den Gewerk­schaften einen neuen Hausta­rif­ver­trag aushan­deln. Denn eine Rückkehr zu einem richtigen Tarif bleibe für die Stadt weiterhin unbezahlbar, so Oberbür­ger­me­si­terin Barbara Ludwig. Über das Konzept entscheidet im September der Stadtrat. Gibt der Grünes Licht, kann Inten­dant Chris­toph Dittrich mit den Gewerk­schaften über den Hausta­rif­ver­trag verhan­deln, der soll dann im Dezmember den Stadt­räten vorge­legt werden.