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Stadt sieht keine Zukunft für umstrittenes Mahnmal

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Das umstrit­tene Mahnmal zur Erinne­rung an die Zerstö­rung von Chemnitz bleibt bis auf weiteres im Depot. Es gebe derzeit keine Pläne, die Glasscheibe wieder aufzu­stellen, hieß es aus dem Rathaus. Das heftig kriti­sierte Kunst­werk stand bis vor vier Jahren auf dem Platz vor der Alten Post. Nachdem es mehrere Fahrzeuge gerammt und beschä­digt hatten, wurde es 2012 abgebaut und einla­gert. Einen anderen Standort für die Scheibe lehnt die Künst­lerin Silke Rehberg ab. Das Mahnmal war am 5. März 1995 einge­weiht worden. Die Kosten betrugen damals 150.000 D-Mark.