Stadt sieht keine Zukunft für Freibad Erfenschlag
Die Pläne für eine Wiederbelebung des Erfenschlager Freibades sind ins Stocken geraten. Zwar will die Stadtverwaltung dem Bürgerverein das Grundstück verkaufen, für einen Badebetrieb sehen die Ämter allerdings keine Möglichkeit. Genau das aber hatten die Stadträte beschlossen, um dem Freibad eine Zukunft zu geben. Die Fraktionen wollen jetzt Druck bei der Rathausspitze machen, sie erwarten endlich eine Lösung. CDU-Fraktionschef Tino Fritzsche will der Willensbekundung der Stadträte mit einem fraktionsübergreifenden Brief Nachdruck verleihen. Er erwartet nach der Sommerpause einen ersten Zwischenbericht von der Verwaltung. Der Bürgerverein Erfenschlag hatte im April seine Pläne für das Freibad der Stadtverwaltung übergeben. Die Anlage soll mit viel Eigenleistung und kommunaler Unterstützung wieder flott gemacht werden. Die Kosten dafür schätzt der Verein auf rund 600.000 Euro.