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Stadt rückt Abrisshäusern zu Leibe

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Leerste­hende und zum Teil einsturz­ge­fähr­dete Häuser bereiten der Stadt zuneh­mend Kopfzer­bre­chen. In einem aktuellen Bericht hat das Bauge­neh­mi­gungsamt insge­samt knapp 270 Gebäude aufge­listet, um die sich niemand mehr kümmert. Die gefähr­lichsten Ruinen will die Stadt über eine Zwangs­ver­stei­ge­rung erwerben und dann abreißen lassen. Für einige Häuser gibt es aber auch Hoffnung: sie haben eine solide Bausub­stanz und stehen zum Verkauf. Für mehrere Objekte gibt es auch schon Inter­es­senten. An den Häusern Zöllner­platz 20 und 21 ist es der Stadt hingegen nicht gelungen, die nunmehr nicht mehr stand­si­cheren Gebäude zu halten. Es bestand akute Einsturz­ge­fahr, so dass die Straße weiträumig gesperrt werden musste. Eine Siche­rung der maroden Gebäu­de­sub­stanz war mit einem verhält­nis­mä­ßigen Kosten­auf­wand nicht möglich, so dass der Abbruch die einzige Lösung darstellte. Die langjäh­rigen Bemühungen einen Käufer zu finden, der die Gebäude rettet, waren nicht erfolg­reich. Für das Grund­stück Zöllner­platz 20 beantragte die Stadt das Zwangs­ver­stei­ge­rungs­ver­fahren aufgrund von Grund­steu­er­rück­ständen. Im Januar wurde das Haus von der Stadt erstei­gert. Das Grund­stück Zöllner­platz 21 war herrenlos. Die Stadt hat gegen­über dem Freistaat angeboten, das Haus zu erwerben. Dem wurde zugestimmt. Die Abbruch­ar­beiten an beiden Häusern haben in diesen Tagen begonnen.