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Stadt reagiert auf Probleme beim Kinder- und Jugendnotdienst

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Aufgrund der massiven Probleme beim Chemnitzer Kinder- und Jugendnotdienst zieht die Stadt jetzt erste Konsequenzen. So soll der Bereich mit Kleinkindern schnellstmöglich ausgegliedert werden. Die Kleinkinder bis sechs Jahre sollen im ehemaligen Haus der Familie an der Parkstraße untergebracht werden. Auch Jugendliche, die keine intensive Betreuung brauchen, will die Stadt umquartieren. Ein Standort wird noch gesucht. Durch eine Überbelegung hat sich die Lage im Kinder- und Jugendnotdienst dramatisch zugespitzt. Den größten Ärger bereiten jugendliche Intensivstraftäter. Die Probleme beim Kinder- und Jugendnotdienst werden im August auch die Stadträte im Jugendhilfeausschuss beschäftigten. Die Betreibung der Einrichtung soll neu ausgeschrieben werden. Geplant sind zwei dezentrale Wohneinheiten mit maximal sechs bis acht Plätzen. Dort sollen Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis 17 Jahren betreut werden.