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Stadt plant Einwohner­ver­sammlung zum Thema Asyl

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Vor dem Hinter­grund der steigenden Flücht­lings­zahlen bereitet die Stadt ein Unter­brin­gungs- und Betreu­ungs­kon­zept vor. Bevor es beschlossen wird, soll es gemeinsam mit den Chemnit­zern auf einer Einwoh­ner­ver­samm­lung disku­tiert werden - Termin ist der 2. Februar in der Jakobi­kirche. Dabei sind auch Vorschläge und Anregungen der Einwohner gefragt. Ziel sei es, aufzu­klären und Gerüchten entge­gen­zu­treten. „Wir wollen uns mit der Bürger­schaft zu diesem Thema austau­schen, trans­pa­rent infor­mieren und Fragen beant­wor­ten“, so Oberbür­ger­meis­terin Barbara Ludwig. „Akzep­tanz entsteht durch Vertrauen und Glaub­wür­dig­keit. Deshalb wollen wir die Anregungen, Ideen, Hinweise aufnehmen, aber auch über mögliche Ängste und Fragen sprechen. Dabei ist mir wichtig, eine große Trans­pa­renz herzu­stellen. Hier lernen wir auch dazu.“ Neben der Stadt sollen auch Vertreter der Landes­di­rek­tion, die den Betrieb der Erstauf­nah­me­ein­rich­tung verant­wortet, der Polizei und anderer Insti­tu­tionen als Gesprächs­partner anwesend sein.