Stadt muss mehr Geld für Jugendhilfe berappen
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Weil immer mehr Eltern ihre Kinder vernachlässigen, muss die Stadt bei der Jugendhilfe noch einmal knapp drei Millionen Euro drauflegen. Die überplanmäßige Finanzspritze für die Erziehungshilfe wurde gestern vom Stadtrat beschlossen. Im zurückliegenden Jahr hat sich vor allem die Situation der vielen Alleinerziehenden dramatisch verschlimmert. Immer mehr Eltern sind arbeitslos, nehmen Drogen oder haben psychische Störungen - die Kinder müssen aus den Familien genommen und ins Heim gebracht werden. Die Stadträte forderten die Rathausspitze auf, mehr Geld in Präventionsmaßnahmen zu investieren.