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Stadt gründet kommunales Bauplanungsbüro

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Damit Bauprojekte der Stadt künftig zügiger geplant und umgesetzt werden können, wird das Rathaus eine kommunale Bau GmbH gründen. Der Vorschlag wurde von der rot-rot-grünen Koalition im Stadtrat abgesegnet, trotz heftiger Kritik aus den Reihen von CDU und FDP. In der GmbH sollen Architekten, Ingenieure und Bauplaner arbeiten, losgelöst vom großen Verwaltungsapparat. Angedacht ist, die Firma als Tochtergesellschaft der GGG zu unterstellen. Die Stadt erhofft sich davon mehr Flexibilität, vor allem bei den anstehenden Schulneubauten. CDU und FDP stimmten gegen den Vorschlag. „Wir können keine Effizienzgewinne erkennen sondern vielmehr einen Affront gegen unsere eigenen Mitarbeiter im Amt und ebenso gegenüber den Kammern, von IHK, Handwerkskammer und Architektenkammer" wetterte Tino Fritzsche, Chef der Fraktionsgemeinschaft. "Gerade mit Blick auf die geplanten Maßnahmen, die zum erheblichen Teil mit Fördermitteln geplant werden, sind die gleichen Wege wie die einer Verwaltung zu gehen, gerade bei Schul- und Kitabauten. Ein Klarstellung, was zwei Geschäftsführer und vier Angestellte an dieser Stelle verschlanken und beschleunigen sollen, erschließt sich uns nicht“ so Fritzsche weiter.