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Stadt gedenkt Opfer der Pogromnacht von 1938

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Mit einer Gedenk­ver­an­stal­tung an der Stele am Stephan­platz erinnert die Stadt am Freitag an die Opfer der Juden­po­grome 1938. In der Nacht des 9. November wurde damals auch die Chemnitzer Synagoge zerstört, die bis dahin auf dem Kaßberg stand. Vor der Verfol­gung durch die Nazis lebten rund 3.500 Juden in Chemnitz. Heute hat die Gemeinde noch etwa 600 Mitglieder. Der Gedenktag wurde in diesem Jahr um einen Tag vorver­legt, weil der 9. November auf einen Samstag und damit auf den jüdischen Ruhetag fällt.